Sparen bei der Erstausstattung – 10 Tipps!

10 Tipps zum Sparen bei der Erstausstattung

Für ein Kind müssen Eltern im Laufe des Lebens viel Geld einplanen. Das betrifft nicht nur die Phase ab der Geburt, sondern bereits davor stehen teils teure Anschaffungen für die Erstausstattung an. Die folgenden Tipps sollen dabei helfen, mit wenig Aufwand viele Kosten bei der Erstausstattung einzusparen.

Tipp 1: Teure Spontankäufe durch eine gute Planung vermeiden

Wer bereits einen Blick in den Babymarkt vor Ort riskiert oder sich auch online in den vielen Onlineshops über Produkte zur Erstausstattung und den Babybedarf informiert hat, weiß, wie groß die Auswahl ist. An dieser Stelle begehen viele Eltern den Fehler und kaufen einfach drauf los. Doch erfahrene Eltern wissen im Nachhinein, wie viele Babyartikel tatsächlich genutzt wurden und wie viele doch nur ein- bis zweimal zum Einsatz kamen. An dieser Stelle kann eine Liste helfen, in der genau festgehalten wird, welche und wie viele Babyartikel zu Beginn benötigt werden. Damit lassen sich Spontankäufe vermeiden.

Tipp 2: Bei Spielzeug ist weniger häufig mehr

In der heutigen Zeit gleichen die Regale in vielen Kinderzimmern einem gut sortierten Spielwarengeschäft. Doch Kinder benötigen in der ersten Zeit überhaupt nicht so viel. Große Mengen an Spielzeug könnten sie sogar überfordern. Anders als bei der Quantität sieht es mit der Qualität aus. Insbesondere bei Spielzeug für Babys und Kleinkinder kommt es auf die Sicherheit der Ware an. Die Farbechtheit ist bei Spielzeug, dass noch in den Mund genommen wird, genauso wichtig, wie der Verzicht auf Kleinteile.

Geht das Spielzeug schnell kaputt, dann könnte sich ein Baby daran verletzen. Besser ist es deshalb, das Spielzeug gut auszuwählen und nur wenige Teile zu kaufen. Zudem sollte beachtet werden, dass viele Großeltern und andere Verwandte sicherlich noch das eine oder andere Spielzeug kaufen werden.

Tipp 3: Babyschuhe müssen nicht sein

Babyschuhe sehen an den kleinen Füßchen sicherlich süß aus. Sie werden aber in der Regel nicht benötigt. Erst wenn die Kleinen anfangen, auch draußen zu laufen, ist ein Schuhkauf angebracht. Dann sollten es auch qualitativ hochwertige Schuhe sein, die das gesunde Fußwachstum und eine gesunde Bewegungsweise nicht einschränken. Bis dahin reicht es jedoch aus, die Füße durch Socken oder weiche und warme Wagenschuhe zu schützen. (Rechner für Babyschuhgrößenen)

Harte Schuhe können sich sogar als ungünstig für die kleinen Füße erweisen. Die Füße sind bei Babys noch sehr weich und sollten deshalb nicht durch harte Materialien eingeschränkt werden. Auf den Schuhkauf kann somit während der ersten Monate verzichtet werden. Dies kann wiederum einige Kosten einsparen.

Tipp 4: Zukünftige Kosten durch umbaubare Babybetten einsparen

Das Babybett ist neben dem Kinderwagen sicherlich eines der teuersten Elemente der Erstausstattung. Die Qualität sollte auf jeden Fall stimmen, denn das Baby wird viel Zeit in seinem Bettchen verbringen, je nach Ausführung über viele Jahre hinweg. Sparen lässt sich an dieser Stelle, wenn ein sogenanntes Kombibett gewählt wird. Diese Modelle zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich von einem kleinen Babybett in ein Juniorbett verwandeln lassen. Damit muss nur ein Bett gekauft werden und in der Zukunft fällt für den Kauf des Bettes schon einmal eine Ausgabe weg.sparen babybett erstausstattung

Die Kosten für ein Kombibett sind dabei nicht zwangsläufig höher als für ein gewöhnliches Babybett. Neben einem klassischen Kombibett bieten einige Hersteller auch 3-in-1-Kombibetten an. Diese lassen sich häufig zusätzlich als Beistellbett nutzen und ermöglichen somit das Co-Sleeping. Das hat wiederum den Vorteil, dass das Kind auch während der Nacht in direkter Nähe zu den Eltern schläft, wodurch das nächtliche Aufstehen in der Nacht, sobald das Baby schreit, entfällt.

Tipp 5: Alternative zur Wickelkommode – nur bedingt geeignet

Auch für eine gute und solide Wickelkommode müssen einige Kosten eingeplant werden. Einige Mütter entscheiden sich deshalb dazu, das Kind nur auf einer Wickelunterlage auf dem Boden zu wickeln. Das hat den Vorteil, dass auf die Anschaffung einer Wickelkommode vollständig verzichtet werden kann. Lediglich die Unterlage, die zumeist nur etwa 20-30 Euro kostet, muss gekauft werden.

Zudem besteht durch diese Alternative nicht die Gefahr, dass das Kind doch einmal vom Wickeltisch fällt. Insbesondere wenn die Kinder größer und aktiver werden, gestaltet es sich oft schwierig, das Kind noch auf der Wickelkommode festzuhalten. In diesen Fällen steigen viele Mütter ohnehin auf den Wickelplatz am Boden um.

Allerdings ist der Verzicht auf eine Wickelkommode nicht immer angeraten. Nach einem Kaiserschnitt oder bei Rückenproblemen der Mutter kann sich das Wickeln auf dem Boden als schwierig erweisen. Dennoch lässt sich auch bei dieser Anschaffung sparen – zumindest im Nachhinein. Viele Wickelkommoden lassen sich nämlich zu einer regulären Kommode umbauen. Damit ist es möglich, die Wickelkommode im Anschluss als regulären Schrank zu nutzen. Und dieser zusätzliche Stauraum wird mit den Jahren im Kinderzimmer immer wichtiger.

Tipp 6: Verstellbares Laufgitter statt Stubenwagen

Neugeborene verschlafen noch den größten Teil des Tages. Ein Stubenwagen bietet Eltern den Vorteil, dass sie ihre Kleinen immer in der Nähe haben. Sie sind in der Regel kleiner als Babybetten und mit Rollen ausgestattet. Das erlaubt die flexible Nutzung im Wohnraum. Beim Kauf sollte jedoch beachtet werden, dass ein Stubenwagen nur für die ersten Monate geeignet ist. Sobald sich das Baby aufrichten kann, ist die erhöhte Lage im Wagen zu gefährlich.

Dann sind Modelle, bei denen sich die Liegehöhe verstellen lässt, die richtige Wahl. Das ist bei vielen Laufgittern der Fall. Sind diese höhenverstellbar, dann können sie sowohl als Liegefläche für die ersten Monate genutzt werden, als auch später zum gesicherten Spiel im Wohnraum. Eine gepolsterte Fläche bietet den notwendigen Komfort. Zusätzlich lassen sich die Laufgitter mit einer weichen Laufgittereinlage versehen.

Tipp 7: Tragehilfe statt teurer Kinderwagen

Die Babyschale im Fahrzeug, der Kinderwagen für Spazierfahrten und die Tragehilfe für das Tragen zwischendurch. In manchen Fällen ist dies aber gar nicht notwendig. Nicht wenige Eltern entscheiden sich für den Kauf eines teuren Kinderwagens, um anschließend festzustellen, dass das Kind lieber den ganzen Tag in einer Tragehilfe, ganz nah bei der Mutter, getragen werden möchte. Ist das Kind anschließend älter, steigen sie direkt auf einen Buggy um.

Welches Transportmittel die richtige Wahl ist, kann nur im Einzelfall entschieden werden. In manchen Fällen hilft es, zunächst abzuwarten. Während die Babyschale für das Fahrzeug zumeist schon für den ersten Transport vom Krankenhaus nach Hause benötigt wird, ist ein Kinderwagen in den ersten Tagen oder Wochen meist noch nicht notwendig.

Tipp 8: Erstausstattung – Schlafsack statt Bettwäsche

Wird ein Babybett gekauft, dann denken viele Eltern auch an den Kauf des Oberbettes, eines Kissens und der Bettwäsche. Dies ist in den ersten Monaten oder gar Jahren jedoch nicht erforderlich. Ein Schlafsack ist den Anfängen sogar die bessere Wahl. Denn dieser soll das Risiko des plötzlichen Kindstodes reduzieren. Schlafsäcke werden in vielen Varianten angeboten, Sommer- und Winterschlafsäcke genauso wie Ganzjahres-Schlafsäcke. Stehen zwei Schlafsäcke zur Verfügung, dann können diese im Wechsel genutzt und gewaschen werden.

Tipp 9: Lange Stillen

Die meisten Mütter werden sich zum Stillen nicht aufgrund der möglichen Ersparnis entscheiden, sondern weil es die beste Ernährungsweise für Babys ist. Allerdings sollte an dieser Stelle auch gesagt werden, dass Stillen nicht nur gesund für die Mutter und das Kind ist, sondern auch erheblich zur Entlastung des Geldbeutels beiträgt. Ein schöner Nebeneffekt, der insbesondere bei Müttern zum Tragen kommt, die sich dazu entscheiden, lange zu stillen. Sie benötigen in den ersten Lebensmonaten keine Milchnahrung sowie auch keine Fläschchen und andere Hilfsmittel. Lediglich Stilleinlagen und der Still-BH sollten auf der Einkaufsliste stehen.

Tipp 10: Babywaage ausleihen statt kaufen

Eine gute und zuverlässige Babywaage ist häufig teuer. Der Kauf ist in vielen Fällen überhaupt nicht notwendig. Denn in den Anfängen werden Babys zu den regelmäßigen Kontrollterminen durch die Hebamme oder den Kinderarzt gewogen. In einigen Fällen ist es jedoch notwendig, dass das Gewicht des Babys regelmäßig kontrolliert wird. Dann besteht alternativ zum Kauf die Möglichkeit, eine Babywaage zu leihen, beispielsweise in einer Apotheke. Vielen bieten diese bereits für eine Leihgebühr von wenigen Euro in der Woche an.

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