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Eheringe Tipps

Der perfekte Ehering – auf das Material kommt es an

Eheringe sind das Zeichen unendlicher Verbundenheit und Liebe zweier Menschen. Sie  krönen die Trauungszeremonie und zieren fortan die Ringfinger der beiden Partner. Natürlich für die Ewigkeit, denn die Eheringe werden bestenfalls nie wieder abgenommen. Damit das auch möglich ist, müssen Sie sich für das richtige Material entscheiden. Tun Sie das nicht, können die Ringe im schlimmsten Fall schon nach wenigen Jahren unansehnliche Kratzer aufweisen. Es gibt verschiedene Materialien, aus denen Trauringe hergestellt werden. Manche davon sind besonders robust und andere enorm anfällig für Macken oder Verschmutzungen. Überlegen Sie sich sorgfältig, aus welchem Material Ihre Eheringe bestehen sollen, damit Sie auch bei der Silberhochzeit noch Freude daran haben.

Welches Material eignet sich für Eheringe?

Es gibt gewiss eine tolle Auswahl, sodass rein geschmacklich jeder auf seine Kosten kommen dürfte. In der Regel greifen noch immer viele Paare auf Eheringe aus Gold zurück. Beliebt sind allerdings auch Edelstahlringe, die sich insbesondere aufgrund der robusten Eigenschaften für jene eignen, die im Alltag die Hände viel im Einsatz haben. Tipp: Bevor Sie sich entscheiden, wägen Sie ab, wie hoch die tägliche Belastung ist. Je mehr Ihr Trauring aushalten muss, desto hochwertiger und stabiler muss er logischerweise sein.

  • Gold

Gold ist eines der edelsten Materialien und enorm beliebt, wenn es um Eheringe geht. Das liegt an der schönen, hochwertigen und luxuriösen Optik. Des Weiteren punkten die außergewöhnlichen Eigenschaften, die Gold schon seit jeher für die Schmuckherstellung prädestinieren. Das Material ist unempfindlich gegenüber Licht, weshalb Schmuckstücke aus Gold auch nicht korrodieren. Ebenso können Flüssigkeiten Gold nichts anhaben. In seiner reinen Form ist Gold extrem weich. Deshalb wird in der Schmuckherstellung auch stets eine Legierung verarbeitet. Das bedeutet, dass dem Gold ein weiteres Metall zugefügt wird. Meistens Palladium, Platin oder Kupfer. Früher griffen Goldschmiede bevorzugt zu Nickel, darauf wird aber aufgrund immer mehr Allergiker mittlerweile weitestgehend verzichtet. Je nach Legierung wird der Ehering am Ende haltbarer und verändert sich auch im Hinblick auf die Optik.

  • Silber

Silber ist ein Klassiker, der an Modernität kaum zu übertreffen ist. Das sogenannte „Sterling Silber“ ist die hochwertigste Legierung, die es in der Schmuckherstellung gibt. Grundsätzlich handelt es sich bei Silber um ein sehr weiches und anfälliges Metall. Deswegen eignen sich reine Silberringe weniger als Trauringe. Höchstens in Form einer Legierung – in reiner Form würden Sie wahrscheinlich die Lebenserwartung der Ehe nicht erfüllen.

  • Titan

Titan ist ein Metall, das sehr beständig, hautverträglich und leicht ist. Eigentlich weist Titan eine relativ geringe Dichte auf, trotzdem erweist es sich als robust und damit eignet es sich wiederum für Eheringe. Gerne kommt Titan auch für Legierungen zum Einsatz. Zum einen wegen der Eigenschaften und zum anderen, weil es für eine schöne Optik sorgt. Eine tolle Mischung aus Design und Funktion – somit auch perfekt, wenn Sie nach hübschen und zugleich alltagstauglichen Ringen suchen.

  • Edelstahl

Edelstahl zeichnet sich durch Widerstandsfähigkeit aus. Mit einem Edelstahlring sind Sie bestens ausgestattet, wenn Sie beispielsweise viel mit den Händen arbeiten und sicherstellen wollen, dass Ihrem Ehering nichts passiert. Die Optik ist darüber hinaus in den meisten Fällen sehr dezent, edel und mit den richtigen Highlights auch luxuriös.

  • Weißgold

Eigentlich ist Weißgold kein Metall, es handelt sich vielmehr um eine Goldlegierung, der Silber beigemischt wurde. Mitunter handelt es sich aber auch um eine Legierung aus Gold und Platin. Weißgold wird von vielen favorisiert, da es die Eigenschaften von Gold aufweist, aber mit der Optik von Silber punktet. Zusätzlich halten Ringe aus Weißgold einiges aus. Sie müssen sich also keine Sorgen um Kratzer, Macken und Verschmutzungen machen.

Eheringe richtig pflegen

Es geht zwar sicherlich vorwiegend darum, sich schon beim Kauf der Eheringe für das richtige Material zu entscheiden. Doch wenn Sie die Eheringe immer gut pflegen, können Sie sich die schöne Optik über Jahre hinweg erhalten. Die effektivste Pflege ist zugleich naheliegend: Tragen Sie Ihren Trauring möglichst jeden Tag. Insbesondere Verfärbungen treten nur dann auf, wenn Schmuckstücke herumliegen. Diverse Hausmittel eignen sich dazu, Verschmutzungen auf sanftem Wege zu entfernen. Es gibt aber auch spezielle Reinigungsmittel, die hierfür zum Einsatz kommen können.

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